STINT –
DER NORDDEUTSCHE KLASSIKER

Früher in gewissen gesellschaftlichen Kreisen als „Arme-Leute-Essen“ verpönt, hat sich der Stint heute als beliebter Speisefisch etabliert. Der kleine Fisch kommt sowohl in Süß- als auch Salzwasser vor und hält sich bevorzugt in tieferen Gewässern auf. Stinte reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen ihrer Umwelt, sodass der Bestand phasenweise unter schrumpfenden Zahlen litt. Inzwischen haben sich die Bestände der norddeutschen Fanggebiete aber wieder erholt. Ein besonderes Merkmal des Fisches ist sein starker Eigengeruch, der an frische Gurke erinnert. Ein Stint kann bis zu 20 Zentimeter lang werden und erreicht bei optimalen Bedingungen ein Alter von bis zu sechs Jahren.

Trotz seiner geringen Größe und dem verhältnismäßig geringem Fleischanteil hat sich der Stint als beliebter Klassiker der norddeutschen Küche durchgesetzt.

Hamburger Stint – Eine saisonale Delikatesse

Nur für wenige Wochen im Frühjahr ziehen die Stinte zum Laichen aus der Nordsee in die Unterelbe. Dort können sie dann für den Hamburger Fischliebhaber gefangen werden. Mitgegessen werden kann beim Stint eigentlich alles außer Kopf und Schwanz. Die Gräten müssen vor dem Verzehr nicht entfernt werden, da sie so zart sind, dass sie mühelos zerkaut werden können. Der Speisefisch wird meist frisch angebraten oder gebacken, kann aber auch eingelegt werden. Stinte sind dank ihres hohen Fettanteils zudem hervorragend zum Räuchern geeignet.

Spezialitäten im Boathouse HamburgStinte satt!

Während der Stint-Saison im Frühjahr möchten auch wir vom Boathouse Hamburg nicht auf diese norddeutsche Spezialität verzichten! Deswegen könnt ihr euch, sobald die Saison beginnt, auf frischen Stint freuen – gewohnt innovativ interpretiert von Küchenchef und Inhaber Thomas Macyszyn.

SCHON GEWUSST?

Bis auf den Kopf und den Schwanz kann man den Stint komplett verspeisen. Typischerweise wird der kleine Fisch, ganz unkompliziert, mit der Hand gegessen. Er schmeckt nur dann richtig gut, wenn er wirklich frisch ist. Ob er das ist oder bereits einige Tage Lagerung hinter sich hat, erkennt man gut an dem typischen Gurkengeruch des rohen Fisches. Ist dieser verschwunden, ist er nicht mehr frisch.

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